Warum feiern wir Pfingsten?

Das Pfingstfest

Pfingsten gehört zu den christlichen Festen und ist aufs Engste mit Ostern verbunden. Das Wort  „Pfingsten“ kommt aus dem Griechischen (pentekosté) und bedeutet „fünfzigster Tag“. Denn der Pfingstsonntag ist der 50. Tag der Osterzeit, das bedeutet 49 Tage nach dem Ostersonntag.

Daher ist Pfingsten wie Ostern ein bewegliches Fest. Es findet zwischen dem 10. Mai (frühestens) und dem 13. Juni (spätestens) statt.

Gefeiert wird der Heilige Geist, welcher Pfingsten herabkam und die Jünger Jesu begeisterte.

Der Osterfestkreis

Um Pfingsten zu verstehen, muss man das Osterfest verstehen. Ostern liefert den Grund und den Sinn für das Pfingstfest. Sehen wir uns also an, was vor und rund um Ostern geschah.

Fastenzeit / Passionszeit

Der Osterfestkreis beginnt nach dem Karneval mit dem Aschermittwoch, der österlichen Bußzeit. An diesem Tag ging Jesus in die Wüste und hielt sich dort 40 Tage lang auf. Er nutzte die Zeit, um zu fasten und zu beten.

Auch viele Christen fasten in dieser Zeit und halten sich von Genussmitteln fern. Die Fastenzeit endet am Karsamstag, also einen Tag vor dem Ostersonntag. Es sind genau genommen also mehr als 40 Tage, nämlich 46 Tage. Doch die 6 dazwischenliegenden Sonntage zieht man ab.

Die Karwoche

Jesus am Kreuz - KarfreitagDie Karwoche (abgeleitet von kara = Trauer, Klage) liegt innerhalb der Fastenzeit. Es handelt sich um die letzte Fastenwoche vor Ostern. Sie beginnt mit dem Palmsonntag, an welchem Jesus in Jerusalem einzog. Er ritt auf einem Esel und das Volk jubelte ihm zu. Es streute Palmzweige auf seinen Weg, denn Palmen galten als heilig. Sie symbolisierten das Leben und den Sieg. Der auf dem Esel reitende Jesus symbolisierte einen König, der Frieden bringt und Gewalt ablehnt.

Gründonnerstag liegt innerhalb der Karwoche, einen Tag vor dem Karfreitag. An Gründonnerstag feierte Jesus sein letztes Abendmahl, gemeinsam mit seinen 12 Jüngern. Er brach an diesem Tag das letzte Mal sein Brot und bereitete sich auf seinen Tod vor.

Karfreitag liegt innerhalb der Karwoche. Am Karfreitag wurde Jesus gekreuzigt. Am Karsamstag war der Tag der Grabruhe. Es handelt sich um den letzten Tag der Karwoche.

Die Osterzeit

Auferstehung von Jesus - OstersonntagMit dem Ostersonntag beginnt die Osterzeit. Die Leidenszeit endet und die Freudenzeit beginnt mit der Auferstehung Christi. Sein Grab wird am Ostersonntag leer aufgefunden. Die Freudenzeit dauert 50 Tage bis einschließlich Pfingsten. So lange brennt in vielen Kirchen die, am Ostersonntag angezündete, Osterkerze. 

In die Osterzeit fällt Christi Himmelfahrt, 39 Tage nach Ostern und 10 Tage vor Pfingsten. Christi Himmelfahrt fällt immer auf einen Donnerstag. An diesem Tag kehrt Jesus Christi zu seinem Vater Gottes in den Himmel zurück, um zu seiner Rechten zu sitzen. Diese Erhöhung machte ihn selber Gott gleich.

Pfingsten, ein Fest des Heiligen Geistes

Pfingsten gehört zur Osterzeit. Der Heilige Geist wurde ausgesendet oder ausgegossen und kam auf die Apostel und Jünger herab. Man versteht Pfingsten auch als den Termin, wo die Kirche gegründet wurde. Der Heilige Geist wird als weiße Taube dargestellt.

Heilige Geist - PfingstenWas bedeutet es, wenn die Jünger vom Heiligen Geist erfüllt werden? Sehen wir uns die Bibelstelle an: 

Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.
(Apostelgeschichte des Lukas, Apg 2, 1-4)

Die Jünger waren also von nun an beseelt, be-geist-ert (von der Lehre Gottes/Jesus) und wollen das Wort Gottes verbreiten. Sie fanden sinngemäß die richtigen Worte in jeder Sprache, um die Menschen zu erreichen und ihnen das Wort Gottes näherzubringen. 

Pfingsten, Geburtsstunde der Kirche

Dass dieses Ereignis gleichzeitig die Geburtsstunde der Kirche war, ist nachvollziehbar. Das Wort Gottes zu verbreiten, Gemeinden zu schaffen, die sich kontinuierlich vergrößerten und zu christlichen Gemeinden wurden - das war die Mission der damaligen Jünger. Sie wollten das Wort und Wirken Jesus lebendig halten und den folgenden Generationen vermitteln.

Ob diese Vermittlung noch heute gelingt, ist ein anderes Thema. Was wir jedoch von diesem Fest mitnehmen können, ist tatsächlich die ernst zu stellende Frage: Lebe ich ein sinnvolles Leben? Diese Frage lässt sich nicht allgemeingültig beantworten. Sie bleibt individuell, denn einen Sinn kann sich jeder Mensch nur selbst geben. Um der Sinnfrage näherzukommen, könnte man sich vielleicht auch fragen: Wofür begeistere ich mich?

Seine Mission finden und annehmen

Taube Symbol.jpgNach einer angemessenen Zeit der Trauer, dem Verlust einer Person, die ihnen Sinn und Orientierung gab, waren an Pfingsten die Jünger bereit, ihre Mission anzunehmen, nämlich das Wort und Wirken Jesu zu verbreiten. Das symbolisiert der Heilige Geist. Er gab ihnen Gewissheit, Selbstvertrauen und die Sicherheit, das Richtige zu tun. 

Das, was die Jünger erlebt haben, als der Heilige Geist über sich kam, könnte man als „religiöse Erfahrung“ bezeichnet. Eine religiöse Erfahrung hat viele Namen, denn sie spielt in allen Religionen und in den verschiedenen spirituellen Ausrichtungen eine wichtige Rolle:  spirituelle Erfahrungen, Nahtoderfahrungen, Transzendenzerfahrungen, Erfahrungen mit dem Selbst, Erleuchtung. Damit sind außergewöhnliche Erfahrungen gemeint, die den Menschen „heil machen“, eine Erfahrung, „sich mit der ganzen Welt zu verbinden“. Es gibt dazu sehr unterschiedlichste Beschreibungsversuche. Die daraus oft resultierenden Handlungen verleihen dem eigenen Leben Sinn. Man kennt plötzlich seine Lebensaufgabe, seinen Daseinszweck.

So lässt sich die Erfahrung, wenn der Heilige Geist herabkommt, unabhängig von der religiösen Zugehörigkeit deuten. Denn für eine Sache zu brennen, sich zu begeistern, dem eigenen Leben einen Sinn zu geben, dürfte den Kern dessen treffen, was damals geschah, als die Apostel vom Heiligen Geist erfüllt wurden. 

Wo liegen die Ursprünge des Pfingstfestes?

Man vermutet, dass Pfingsten auf das jüdische Fest Schawuot zurückgeht. Dabei handelt es sich um ein Erntedankfest. Die Menschen feierten die erste Ernte im Jahr. Deshalb gibt es einige Pfingstbräuche, die sich bis heute gehalten haben. Oft sind die kirchlichen Brauchtümer in den verschiedenen und sehr viel älteren Frühlingsbrauchtümern eingebettet, zum Beispiel eine Andacht unter freiem Himmel.

Bräuche zu Pfingsten - Pfingstbrauchtum

Die verschiedenen Bräuche werden regional sehr unterschiedlich gelebt, weisen aber oft im Kern Gemeinsamkeiten auf.

Pfingstochsen

PfingstochsenAn Pfingsten treiben die Bauern ihre schön geschmückten Rinder auf die Weide. Endlich ist der Winter vorüber und aus dem Weideauftrieb des Viehs wird eine Prozession, an dem die Dorfbewohner teilnehmen.  Sie tragen oft ihre Tracht und sind ebenfalls geschmückt. Manche Pfingstochsen werden bekränzt. Bis ins 19. Jahrhundert hinein schlachtete man den Ochsen für das anschließende Pfingstessen.

Pfingstbaumpflanzen

Das Pfingstbaumpflanzen wird auch als Maiensetzen bezeichnet. Es werden nicht wirklich Bäume zum Wachsen eingepflanzt. Es handelt sich um einen Baum- bzw. Zweig-Schmuck. Frisch geschlagene junge Birken und Birkentriebe werden am Haus oder an der Eingangstür festgebunden, je nachdem, wo sie sich gut befestigen lassen. Das zarte, junge Grün der Birken symbolisiert den Frühling und die Fruchtbarkeit. Gerne werden die Birken mit Bändern und buntem Krepppapier geschmückt.

In Niedersachsen ist das Pfingstbaumpflanzen regional weit verbreitet und wird gerne mit dem Schützenfest verknüpft, welches in vielen Dörfern gefeiert wird. Vor jedem Haus wird eine junge Birke an den Eingängen befestigt oder in extra dafür gebohrte Löcher im Gehsteig gesteckt, je nachdem, welcher Platz sich dafür gut eignet.

PfingstschmuckPfingstschmuck

Die jungen Birken mit den frischen hellgrünen Blätter werden als Maigrün bezeichnet und generell gerne für Pfingsten zum Schmücken verwendet. Deshalb nennt man sie auch die Schmuckmaien. In vielen Orten und Dörfern ist das Schmücken eine Tradition zu Pfingsten, zum Beispiel das Schmücken von Dorfbrunnen mit Blumen und Zweigen, sowie das Schmücken von Häusern, Ställen, Autos. 

Liebesmaien

Es gibt den Brauch, dass junge Menschen ihrer Liebsten in der Nacht vor Pfingstsonntag vor die Haustür eine geschmückte Birke stellen, die als Liebesmaien bezeichnet wird. Es kann sich dabei um einen bekannten oder (noch) unbekannten Verehrer handeln. Mancherorts wird dieser Brauch auch in der Walpurgisnacht, der Nacht vor dem 1. Mai, ausgeübt.

PfingstbaumAuch das Aufstellen eines Pfingstbaums ersetzt in manchen Gegenden das Brauchtum am 1. Mai. Statt eines Maibaums wird im Zentrum des Dorfes ein Pfingstbaum aufgestellt. Die damit verbundene Kür einer Pfingst- oder Maikönigin bzw. eines Maikönigs gehört natürlich dazu - ebenso der Tanz um den Pfingstbaum. Mancherorts gibt es Pfingstritte oder Flurumritte.

Bevor der Pfingstbaum aufgestellt wird, muss er gut bewacht werden. Denn es kann sein, dass er von jungen Burschen aus den Nachbardörfern geklaut wird und nur durch eine angemessene Menge Bier wieder herausgegeben wird.

Pfingstfeuer, werden gerne in Süddeutschland entzündet und weisen starke Parallelen zu den Osterfeuern auf. Das Feuer ist Symbol für den Heiligen Geist und für die Erleuchtung.

Freie Nacht

In der Nacht auf Pfingstsonntag oder Pfingstmontag machen sich mancherorts Jugendliche einen Spaß, indem zum Beispiel herumliegende Gegenstände „neu geordnet“, versteckt oder an anderen Stellen aufgestellt werden. Zum Beispiel werden Gartentore ausgehängt oder Fahrräder an Straßenleuchten hochgezogen. Alle Streiche im angemessenen Rahmen sind in dieser Nacht erlaubt. 

Dieser Schabernack stößt bei Bürgern, die zugezogen sind, oft auf Unverständnis. Doch die Einheimischen beobachten das nächtliche Treiben interessiert. Denn die Jugendlichen kommentieren alle ärgerlichen Vorkommnisse des vergangenen Jahres auf eine humorige Art und Weise. Die Beobachter müssen nur aufpassen, dass ihnen das Gesicht nicht geschwärzt wird, wenn sie draußen erwischt werden. Das erinnert an die Funktion der Hofnarren. Ein schöner Brauch, der die Heranwachsenden ihren ganz eigenen Raum und ein Rügerecht in der Welt der Erwachsenen gibt.

Heilig-Geist-Schwingen

Dabei handelt es sich um einen mittelalterlichen Pfingstbrauch der Kirche, der aber nicht mehr ausgeübt wird. Die Taube ist ein Symbol für den Heiligen Geist. Deshalb gab es drei Bräuche in den Kirchen:

  • Lebende Tauben wurde in der Kirche freigelassen;
  • eine hölzerne Taube an einer Schnur hängend, kreiste über den Köpfen der Gläubigen;
  • eine geschnitzte Taube wurde durch eine Öffnung (Heiliggeistloch) der Kirchendecke herabgelassen.

Die fliegende, kreisende oder schwebende Taube wurde mit Weihrauch und Gebeten empfangen. In Süddeutschland kennt man mancherorts das Aufhängen von Heiliggeisttauben in der Wohnstube.

Gottesdienst und Tauftermine zu Pfingsten

TaufeDas Wasser soll zu Pfingsten (aber auch zu Ostern) eine ganz besondere lebendige Kraft und Heilwirkung besitzen. Deshalb legte man gerne Tauftermine in diese Zeit. Damit verbunden sind traditionelle Wasserbräuche, die man vor allem noch in Schwaben kennt.

Zum Beispiel war es Brauch, sich an Pfingsten in einem Bach zu waschen. Junge Burschen oder einen aus Stroh und Tannenzweigen gebastelter Stellvertreter tauchte man in den Dorfbrunnen. Die Puppe nannte man „Pfingstlümmel“, „Pfingstsprützlig“ oder „Pfingstblüttlig“.

Dieser Brauch wurde mit der Bitte um eine gute Ernte verknüpft. Auch ein Wettersegen sollte vor Unwettern schützen, der die Ernte für dieses Jahr vernichten könnte.

An Pfingsten gibt es Gottesdienste, wenn auch nicht so viele wie an Ostern. Mancherorts werden sie draußen begangen.

Pfingstsingen

Der Heilige Geist kommt herabDas Pfingstsingen war ein Heischebrauch, das bedeutet, dass von den Zuhörern Gaben erbittet (erheischt) wurden. Dieser Brauch war vor allem im Bergischen Land, einer Region in Nordrhein-Westfalen, verbreitet.

An Pfingstsamstag zogen junge Männer singend durch die Orte. Damit wurde gleichzeitig ihr eigenes Revier abgesteckt. Kamen dann andere singende Männergruppen in das fremde Revier hinein, gab es Ärger, Streit und häufig sogar heftige Schlägereien. 

Die Gruppen von Männern machten vor jedem Haus Halt und sangen ihr Pfingstlied. Sie wollten rohe Eier, Speck und sonstige Gaben, wie z. B. Tabak, Schnaps und Geld erheischen. Das ging bis in die tiefe Nacht hinein. Am zweiten Feiertag trafen sie sich wieder. Nun wurde die Beute gemeinsam verzehrt, geraucht und getrunken, was bis in die frühen Morgenstunden andauern konnte. 

Das Pfingstsingen gibt es auch heute noch. Doch es handelt sich nicht mehr um junge Männer, sondern ganz im Gegenteil. Die Männergesangsvereine haben inzwischen ein sehr hohes Alter erreicht.

Versuche, Pfingstsingen zu verbieten

Es gab mehrere Versuche, Pfingstsingen zu verbieten. Das lag daran, dass das Pfingstsingen oft ausartete, als noch die jungen Männer diesen Brauch lebten. 1935 gab es einen Zeitungsbericht (Gladbacher Zeitung zu Ostern), dass schon im Jahr 1574 das Pfingstsingen verboten wurde, da es zwischen den verschiedenen Singgruppen zu Streitereien kam. 1809 kam es wieder zu einem Verbot des Pfingstsingens. Die Urkunde ist noch erhalten und lautet folgendermaßen:

Da er unter dem Namen Pfingstgesang oder Pfingsten-Eyerholen bekannte Gebrauch sich nicht mit der Ordnung einer guten Polizey verträgt und nur zu oft zu Streit und Ausscheidungen Anlaß gegeben hat, so wird dieser Unfug unter schwerer Brüchten-Strafe verboten. Einem jeden zur Warnung. Der Herr Pastor Siegen zu Paffrath werden gebeten, Gegenwärtiges am nächsten Sonntag, den 14. Ds. Mts., zu verkünden und wie geschehen, hierunter zu bescheinigen.“ (- Gladbach, 13. Ma 1809, Fauth, Maire).

Auch später kam es immer wieder zu Verboten, was eines ganz deutlich zeigt: Das Verbot schien nicht lange Bestand gehabt zu haben. In einem Polizeibericht von 1912 war das Pfingstsingen in den letzten Jahren eine erhebliche Störung der öffentlichen Ruhe und Ordnung. Dann wurden Strafen angedroht, bis zu 150 Mark oder sogar Haft für die Ungehorsamen. Schon 1914 musste das Verbot wiederholt werden.

Quellen

  • © "Jesus am Kreuz." Pixabay.
  • © "Auferstehung Jesu." Pixabay.
  • © "Weiße Taube Kirchenfenster." Pixabay.
  • © "Fliegende weiße Taube." Pixabay.
  • © "Pfingstochsen." Pixabay.
  • © "Pfingstschmuck - Birken" Pixabay.
  • © "Pfingstbaum" Pixabay.
  • © "Kirchenfenster - Taufe" Pixabay.
  • © "Kirchenfenster - Heiliger Geist kommt herab" Pixabay.

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Kommentare

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Die Freiheit zu feiern... wie und wann man will - das gesetzliche Festlegen dieser Haltung zum Leben gebunden an feste Tage, finde ich persönlich eher unzeitgemäss - ja sogar im Grunde unfair... Hält man das Volk doch so auf einer Ebene der Abhängigkeit und des unfreiwilligen Glaubensbekenntnisses... Ein - ich sage mal salopp - ABSAUGEN VON ENERGIE findet dort statt.

Ist der Mensch doch an diesem Tage oftmals ruhiger, gelassener und vermeintlich freier von Sorgen des Alltages und sicherlich auch fast schon auf eine Art glücklich, da er einfach mal frei hat und sich nicht abrackern und krumm machen muss... Und so dem System auf eine ganz eigene Art seine Energie gibt, aber das Gefühl hat eben grade dieses mal NICHT zu tun... Dieser Zustand des menschlichen Geistes, sollte doch bitte freiwillig und zu jedem Zeitpunkt im Leben dieses Menschen möglich sein - und bitte nicht nur an gesetzl. Feiertagen, vorgeschrieben, eingebunden und an den Überzeugungen von Glaubesgruppen, Religionen und Systemen, die sich bekanntlich seid ca. 2000 Jahren die Köpfe auf blutigste Art und Weise einschlagen bzw. abhacken und an diesem Tage Pfingsten den Heiligen Geist feiern, um sich ab Dienstag wieder Raketen, Granaten, Armee und jeder erdenkliche Art von Mordwerkzeug vorführen... Nun ja - der 50zigtse Tag im Abschlachten nach Ostern eben - frohe Pfingsten...

Wer mehr wissen will - hier die Wiki:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pfingsten

Und noch ein kleiner Nachtrag:
Die Hindus auf Bali feiern fast jeden Tag ein Glaubensfest eine Zeremonie - die Situation in Indonesien ist nicht unbedingt als rosig zu benennen.
Ein Sprichwort dort sagt: All this ceremonies are good for to make the people busy - so they do not think so much...

(ein budhistisch geprägter Heide)

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