Vorsicht mit Pausen. Der Schwung der Feier wird schnell gestoppt. Statt dessen ist es günstiger, einige Änderungen im Programm vorzunehmen. Beginnen die Tänzer erschöpft zu wirken, hat z.B. Dixieland eine tolle Wirkung. Auch im Sitzen kommt eine gute Stimmung auf.
Um Mitternacht herum ist die Zeit für Pausen besonders kritisch. Meist wird dieser Zeitpunkt als Signal für den Aufbruch der Gäste angesehen, was nicht immer im Sinne der Veranstaltung ist. Deshalb sollte an solchen kritischen Punkten eisern durchgemacht werden.
Nicht jedes Publikum ist leicht zum Tanzen zu bewegen. Hier kann es helfen, die Tanzfläche abzudunkeln, ene Damenwahl auszurufen oder gar mit einer langen Polonaise alle zum Mitmachen zu bewegen.
Eventuell und je nach Stimmung, kann ein etwas lauterer Musikpegel den einen oder anderen noch auf die Tanzfläche bewegen - weil das Unterhalten schwieriger wird. Oder man geht durch die Reihen und notiert spezielle Wünsche, die der Reihe nach abgespielt werden.
Wirklich Tanzen wollen eigentlich nur die Frauen, egal ob Mädchen oder Uroma. Männer sind nur bei Partnersuche zum Tanzen zu bewegen oder sie haben eine gute Ausbildung als Tänzer bekommen. Besteht das Publikum überwiegend aus Männern, dann kann man das Tanzen vergessen. Hier wechselt man dann eher auf Kneipen- oder Saufmusik rüber.
Wenn kleine Kinder dabei sind, sollte immer auch mal passende Musik gespielt werden. Ein griechischer Sirtaki, den man gemeinsam im Kreis tanzen kann, ist dafür gut geeignet. Natürlich eignen sich auch aktuelle Tänze, wie Lambada oder Macarena. Schnell wird dann auch das ältere Publikum zum Mitmachen ermuntert.
Wer oft tanzt weiß, daß schnelle Musik nicht zum Tanzen einlädt. Grooviger sind etwas langsamere, rhytmische Stücke, wie z.B. von den "Rolling Stones". Techno und Rave Parties brauchen natürlich den schnellen Rhythmus. Man sollte beobachten, was für ein spezielles Publikum wirklich ankommt und sich dann auf die gewünschte Schlagzahl einstellen