Hier ist nicht von der Arbeit der Profis die Rede. Die wissen bereits genau, was sie zu tun haben. Wenn Sie aber ein Musik-Enthuiast sind und gerne auflegen, finden Sie hier wertvolle Praxistipps.
Bei der technischen Ausrüstung sollte man improvisieren. Hier genügt oft eine kräftige Heimstereoanlage mit einem zweiten CD-Spieler. Die CD-Spieler sollten Anti-Shock-Ausrüstung haben, z.B. durch einen 20 Sekunden Speicher, die fast alle tragbaren CD-Spieler heute ohnehin haben. Denn beim Tanzen gibt es sonst immer wieder Ausfälle durch Erschütterungen.
Wer mit mp3 Qualität zufrieden ist, kann als "virtueller DJ" arbeiten,
z.B. mit dem Programm PCDJ.
Im größeren Saal muß man dann doch auf Spezialequipment zurückgreifen, das man sich aber oft im Fachverleih oder bei befreundeten Musikern - gegen Geld - ausleihen kann. Hierbei ist 'laut' wichtiger als 'guter Klang'. Um diesen zu erreichen, müßte man sowieso ein Vermögen investieren, aber ohne entsprechende Lautstärke wird man sein Publikum nicht befriedigen.
Die Anlage baut man vor dem Fest auf, vielleicht mit fremder Hilfe, zum Teil sind die Geräte für einen Menschen doch zu schwer. Dann markiert man mit weißem Tesaband alle Einstellungen an den Reglern und sorgt dafür, daß vor allem die Lautstärke keinen Schaden anrichten kann. Ich nehme mir zur Sicherheit ohnehin immer Ohrenstopfen mit, um mich selbst zu schützen.
Nicht vergessen darf man die DJ Beleuchtung. Da zum Tanzen meist abgedunkelt wird, dies reduziert die Scheu zum Beginnen, muß der DJ für sein eigenes Licht sorgen, sonst wird er die kleingedruckten CD-Titel nicht mehr lesen können. Ich nehme mein Licht, einige Verlängerungskabel, meine Kopfhörer und eine Multisteckdose immer selbst mit.
Arbeitet man mit einer fremden Anlage, dann sollte man eine halbe Stunde Testzeit - vor der Veranstaltung - einplanen. Fast jedes Gerät ist anders und man muß es sicher bedienen lernen. Ich arbeite nur mit CD-Spielern, Plattenspieler vermeide ich. Bisher hat dies niemanden gestört.